Hof Rutschberg

Herkunft und Geschichte der Skudden

Die Skudden sind eine sehr alte Schafrasse. Diese ist durch die Jahrhunderte kaum züchterisch bearbeitet worden und gehört zur Gruppe der kurzschwänzigen Heideschafe. 

Ihre ursprüngliche Heimat ist Ostpreussen und das Baltikum. Die Ursprungsgebiete waren karge, sandige Weideflächen mit Steppengras, Heidekraut, Birken und Kiefern. Heute trifft man in diesen Gegenden keine Skudden mehr an. Durch die beiden Weltkriege wurden die Skuddenbestände drastisch reduziert. In einigen wenigen Kleinbeständen überlebten sie bis in unsere Zeit. In der Folge wurde die Rasse in die „Rote Liste“ der vom Aussterben bedrohten Haustiere aufgenommen.

 Skudden sind freundliche, kleine Schafe, die für Landschaftspflege und Hobbyhaltung geeignet sind. Das Gewicht der Widder liegt zwischen 35−50 kg, das der Auen bei 25−35 kg. Auffälligstes Kennzeichen der Widder ist das imposante Schneckengehörn. Auen sind meist hornlos. Gelegentlich kommt es vor, dass sie Hornstummeln oder Hörnchen tragen. Rassetypisch ist die Mischwolle. Sie setzt sich zusammen aus sehr feinen Wollfasern, durchsetzt mit Kurzhaaren und dem deckenden Langhaar. Ein weiteres Merkmal der Rasse ist der kurze, flunderförmige Schwanz. Skudden gibt es in den Schlägen weiss, schwarz und braun. Weisse Skudden haben oft Pigmentflecken am Kopf.                               (Quelle: www.skudden.ch)


 
Uns überzeugt u.a. die Robustheit und die Ursprünglichkeit dieser Schafrasse. Man kann sie nicht mästen, Zufutter schadet ihnen eher. Skudden gedeihen am besten bei extensiver Haltung. Sie sind praktisch resistent gegen Moderhinke dank ihrer gesunden Klauen. Auch Geburten verlaufen meist problemlos. Ihr Fleisch ist eine Delikatesse.
 
 
 

Doreen 

 Yumi

Colombo